Erst der untere Rücken. Dann die Hüfte. Dann das Knie. Andrea dachte, sie falle einfach auseinander – doch das MRT war befundlos. Bis jemand nicht ihre Gelenke ansah, sondern ihren Gang.

Wenn Andrea heute zurückdenkt, kann sie nicht mehr genau sagen, wo es zuerst angefangen hat. War es der untere Rücken, der morgens steif war? Die Hüfte, die bei längeren Wegen ziehte? Oder das Knie, das irgendwann bei jedem Treppensteigen schmerzte? „Das Verrückte war“, sagt die 56-Jährige, „es war nie nur eine Stelle. Es war mal hier, mal da, und mit der Zeit gefühlt überall.“
Was Andrea besonders zu schaffen machte, war nicht einmal der Schmerz selbst. Es war, dass niemand ihn erklären konnte. Sie tat, was man tut: Sie ging zum Orthopäden. Es wurde geröntgt, der Rücken, die Hüfte. „Man sagte mir: für mein Alter sei alles im Rahmen. Ein bisschen Abnutzung, nichts, was solche Beschwerden erklärt.“
Sie bekam Physiotherapie für den Rücken und eine Bandage für das Knie. Als nichts langfristig half, begann sie mit Selbstzahler-Leistungen: Schmerzsalben, Akkupunktur, Wärmetherapie und sogar das Veröden der Nerven. Sie gab Tausende Euro aus und am Ende hatte sie immernoch Schmerzen.
Andrea sagt offen: „Nach drei Jahren hatte ich mich fast damit abgefunden. Ich dachte, das ist jetzt eben mein Körper, das wird nicht mehr besser.“ Heute weiß sie, dass der Fehler nicht in ihrem Körper lag, sondern an einem äußeren Einfluss, den niemand berücksichtigt.

Die Wende kam beiläufig, durch eine Bekannte, die selbst lange mit Beschwerden an der Hüfte zu tun hatte. Sie sagte einen Satz, über den Andrea zunächst stolperte: „Vielleicht liegt es ja gar nicht an den Stellen, wo es wehtut. Vielleicht liegt es an deinen Füßen, oder genauer, an deinen Schuhen.“
Andrea fand das abwegig. „Ich hatte doch keine Fußschmerzen. Meine Füße waren das Einzige, was nicht wehtat.“
Aber die Bekannte erklärte ihr etwas, das sie so noch nie gehört hatte. Ihr Therapeut hat ihr erklärt, dass moderne Schuhe mit ihren weichen Sohlen den Fuß bei jedem Schritt leicht schief stellen können. Und dass der Körper diese Schieflage von unten nach oben ausgleichen muss, über Knie, Hüfte und Rücken, jeden Tag. „Sie sagte: Stell dir ein Haus auf einem schiefen Fundament vor. Der Riss zeigt sich vielleicht ganz oben in der Wand. Aber das Problem sitzt im Fundament. Und dein Fundament sind deine Füße in deinen Schuhen.“
Andrea war skeptisch, aber immerhin hatte sie diesen Ansatz noch nie probiert und logisch klang es auch. „Wenn das Fundament schief ist, muss ja der ganze Körper schuften, um gerade zu bleiben.“
„Trage seit ich Kind bin Einlagen. Dieser neue, individuelle Ansatz war ausschlaggebend und funktioniert für mich viel besser. endlich denke ich nicht mehr bei jedem Schritt an den Rücken.“
„Meine Schmerzen sind fast ganz weg. Ich hätte nie gedacht, dass es an den bequemen Schuhen liegt.“
„Die logische Erklärung und Messung hat mich überzeugt.“

Andrea hätte sich nun Einlagen machen lassen können, die den Fuß korrgieren. Doch sie folgte dem Rat ihrer Freundin und bestellte einen neuen Ansatz.
Bei der üblichen Methode stellt man sich bekanntlich barfuß auf eine Platte, die misst, wo der Fuß aufdrückt. „Aber das misst ja nur den Fuß im Stehen“, sagt Andrea heute. „Und barfuß. Dabei laufe ich gar nicht barfuß durch den Tag, sondern in Schuhen.“
Was sie stattdessen fand, war ein Verfahren, das nicht den Druck des Fußes misst, sondern die Fehlstellung zwischen Fuß und Schuh, und zwar beim echten Gehen, über mehrere Tage im Alltag.
„Das war für mich der Aha-Moment, noch bevor ich es überhaupt bestellt hatte“, erinnert sie sich. „Endlich misst jemand, wie ich mich im Alltag bewegen, wenn die Schmerzen da sind und nicht nur im Stillstand.“
Was sie zusätzlich überzeugte, war ein Detail, das sie nicht erwartet hatte: Die Ganganalyse wird inzwischen von vielen gesetzlichen Krankenkassen mit bis zu 150 Euro bezuschusst, je nach Kasse. „Ich dachte: Wenn sogar die Krankenkasse das mitträgt, dann hat das Hand und Fuß. Dann steckt da etwas seriöses dahinter.“
Andrea bekam dünne Sensoren, die sie einfach in ihre Schuhe einlegte und mit der Handy-App verknüpfte. Mehrere Tage trug sie sie im ganz normalen Alltag, beim Einkaufen, im Büro, auf Spaziergängen. Dann wurden die Daten ausgewertet und ihr einfach verständlich erklärt.
„Zum ersten Mal hat mir jemand auf dem Bildschirm gezeigt, wie ich wirklich gehe. Dass mein Fuß in den Schuhen zur Seite kippt, jeden Schritt, und dass mein Körper diese Fehlstellung die ganze Zeit ausgleichen muss, von unten nach oben.“

Für Andrea fügte sich endlich alles zusammen. „Da war es schwarz auf weiß: Das Knie, die Hüfte, der Rücken, das waren nicht drei verschiedene Probleme. Das war eine einzige Ursache, die sich an drei Stellen gezeigt hat. Mein Körper hat jahrelang gegen eine Fehlstellung angekämpft, von der niemand wusste.“
Auf Basis der Messung wurde ihr ein Paar Sohlen gefertigt, die nicht stützen, sondern die gemessene Schräglage ausgleichen. „Als ich die Sohle das erste Mal anhatte, hatte ich sofort das Gefühl: Das ist wirklich für mich gemacht.“ Sie fühlte sich direkt stabiler und „gerader“.

Andrea trägt ihre Sohlen seit einigen Monaten, fast täglich. „Ich will nichts versprechen. Es war kein Wunder über Nacht, ich bin nicht aufgewacht und alles war weg.“ Aber nach einigen Wochen habe sich etwas verändert. „Die Schmerzen sind auf ein Minimum reduziert und ich denke nicht mehr bei jedem Schritt an meinen Rücken oder mein Knie. Und allein das ist nach drei Jahren ein enormer Unterschied.“
Sie betont, dass das ihre persönliche Erfahrung ist. „Ob das bei jedem genauso läuft, kann ich nicht sagen. Jeder Mensch geht anders, jeder hat eine andere Ursache. Bei mir hat sehr geholfen, dass endlich jemand das Ganze angeschaut hat, statt immer nur die Stelle, die gerade am lautesten schrie.“ Eine andere Nutzerin, die ähnlich lange gesucht hatte, fasste ihr Ergebnis noch knapper zusammen:
EVERSION misst mit Sensoren in deinen eigenen Schuhen, wie schief dein Fuß im Alltag tatsächlich steht, und fertigt daraus eine individuelle Korrektursohle, die die schiefe Ebene ausgleicht statt sie nur zu polstern.
Kosten: ca. 249 € · bis 150 € Bezuschussung je nach Krankenkasse
Medizinprodukt nach MDR (EU 2017/745).
Jetzt profitieren →Wer seit Jahren Schmerzen an mehreren Stellen hat, für die niemand eine Erklärung findet, kennt Andreas Geschichte und Verzweiflung. Oft ist es kein Zufall, dass mehrere Stellen gleichzeitig wehtun. Oft ist es ein Hinweis darauf, dass die Ursache tiefer liegt, nicht in den einzelnen Gelenken, sondern im Fundament darunter: im Fuß, im Schuh, im eigenen Gang. Ob das auch im eigenen Fall so ist, lässt sich nicht erraten. Aber man kann es messen.
Bei Fragen können Sie sich gerne an EVERSION wenden: 07531 3813863